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Für die Augen der Öffentlichkeit quasi unsichtbar, wirkt mitten im Kunstareal München das Doerner Institut. Seit 1946 Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, betreut diese Einrichtung die reichen Bestände der Pinakotheken in Bayern, die vom 14. Jahrhundert bis hin zur zeitgenössischen Kunst reichen. 1937 gegründet, war das Doerner Institut von Anbeginn der Erforschung künstlerischer Techniken und Materialien sowie der Entwicklung physikalisch-chemischer Methoden zur Untersuchung von Kunst- und Kulturgut verpflichtet.

Bereits der Institutsgründer –  der Maltechniker und Akademieprofessor Max Doerner – erkannte, dass die enge Verzahnung von maltechnischen Studien, naturwissenschaftlicher Forschung und Kunstgeschichte wesentlich zum Verständnis und zum langfristigen Erhalt von Kunstwerken beiträgt. Diesem Grundsatz sieht sich das Doerner Institut bis heute verpflichtet.