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Die Wurzeln des Doerner Institutes reichen bis weit ins 19. Jahrhundert. Die Planungen Walter Gräffs für eine Untersuchungs- und Forschungsanstalt für Gemälde und andere Werke der bildenden Kunst aus dem Jahr 1932 skizzieren das heutige Institut in seinen Grundzügen. 1937 erfolgte dann die Gründung durch Max Doerner, der Maler und seit 1911 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München war. Die ursprüngliche Aufgabe, sich mit der Maltechnik der Alten Meister zu befassen und diese in praktischen Versuchen zu rekonstruieren, verlor in Anbetracht des Zweiten Weltkriegs an Wichtigkeit. Bereits 1946 an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert, 1977 mit deren Restaurierungswerkstätten vereint, erlangte das Institut unter Christian Wolters, Hubertus Falkner von Sonnenburg und Bruno Heimberg bald Weltrang. Das seit 2003 von Andreas Burmester geleitete Institut hat derzeit zwischen 50 und 55 Mitarbeiter.