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Unter Rückgriff auf Denkschriften von Walter Gräff und von Alexander Eibner entwickelte Max Doerner 1934 Pläne für ein Reichsinstitut für Maltechnik, das 1937 mit dem Zusatz Doerner-Institut als Staatliche Prüf- und Forschungsanstalt für Farbentechnik mit den Abteilungen Physikalische Chemie, Maltechnik und Kunsthistorik begründet wurde. Es war in der Leopoldstraße 3, also unmittelbar neben der Akademie der Bildenden Künste untergebracht und als Reichsinstitut unmittelbar der Reichskammer der bildenden Künste unterstellt. Sein Leiter war Max Doerner, dessen einflußreiches Buch Malmaterial und seine Verwendung im Bilde 1938 bereits in der 6. Auflage erschienen war.