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Unter den vielen Tausenden von Untersuchungsberichten maltechnischer oder kunsttechnologischer Natur, die das Doerner Institut in den sieben Jahrzehnten seines Bestehens erarbeitet hat, nimmt das malerische Werk von Hermann Max Pechstein (1881 – 1955) eine wichtige Rolle ein. Die über die Jahre gepflegte Zusammenarbeit mit den Nachfahren Max Pechsteins hat zu einem Datenbestand geführt, der unseres Wissens nach die größte Sammlung maltechnischer Daten zum Werk Max Pechsteins ist.

Bei den Untersuchungen von Werken von Max Pechstein werden alle gängigen Methoden der modernen Gemäldeuntersuchung herangezogen, darunter Röntgen- und Infrarotaufnahmen, die mikroskopische Untersuchung des Bildträgers wie auch der Monogramme und Signaturen, aber auch eine Rekonstruktion des Werkprozesses oder Pigment- und Bindemittelanalysen. Die im Doerner Institut durchgeführten Untersuchungen werden von Restauratoren und Naturwissenschaftlern unter einheitlichen Standards durchgeführt.