logo

Die Alte Pinakothek besitzt elf herausragende Gemälde aus der Hand von Rembrandt Harmensz van Rijn (1606 – 1669), unter ihnen das Selbstbildnis als junger Mann (1629), die Opferung Isaaks (1636), eine großformatige Darstellung der Heiligen Familie (um 1634) sowie der über mehrere Jahre entstandene Passionszyklus (1632 – 1646). Zu diesen elf Gemälden hat sich in den Archiven der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und des Doerner Institutes ein großes Konvolut an Bilddokumenten sowie an Schriftstücken erhalten. Diese verdanken wir Generationen von Kunsthistorikern, Kunsttechnologen, Photographen und Naturwissenschaftlern. Die Aufzeichnungen über den Zustand der Gemälde der Alten Pinakothek und über die konservatorischen sowie restauratorischen Maßnahmen der Vergangenheit reichen dabei bis in das späte 19. Jahrhundert zurück. Nicht nur von historischem Wert sind beispielsweise die in die 1920er Jahre datierbaren, empfindlichen Schwarz-Weiß-Glasplattennegative sowie die teils aufwendig von Hand montierten Röntgengesamtaufnahmen, die teilweise aus der Frühzeit der Gemälderadiographie stammen.