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In den vergangenen Jahren hat sich Installationskunst zu einer Hauptströmung der zeitgenössischen Kunst entwickelt. Museen erwerben in zunehmendem Maße Rauminstallationen, die sich von den traditionellen Kunstformen unterscheiden. Installationskunst ist raumgreifend, oft vom Betrachter begehbar und so aus vielen Blickwinkeln erfahrbar. In ihr treffen sich verschiedenste Medien in allen erdenklichen Materialien. Plastikgießkannen, Videoprojektionen und Wohnzimmersofas können mit hunderten weiteren Gegenständen ein Kunstwerk bilden. Oftmals wird die visuelle Erfahrung durch Geruch und haptische Elemente erweitert.

So unbegrenzt die bildnerischen Möglichkeiten sind, so groß sind die Herausforderungen, die sich einem Museum stellen: Wie können Rauminstallationen in ihrer Authentizität bewahrt werden, so daß sie für zukünftige Generationen erfahrbar bleiben?

Das Doerner Institut ist Partner des europäischen Forschungsprojektes Inside Installations. Gefördert vom Programm Culture 2000 der Europäischen Kommission, startete es im Jahr 2004 und endete im Mai 2007. Ziel war, Hilfestellungen für den konservatorischen Umgang mit Rauminstallationen zu erarbeiten und auf seiner Website der Öffentlichkeit zu präsentieren.