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Innerhalb der Initiative WISSENSSPEICHER zeigte die Neue Pinakothek in München von 25.01. bis 07.05.2006 die Sonderausstellung "Zehn Tonnen Hellas: Carl Rottmanns Griechenlandzyklus". Die von Dipl.-Rest. Renate Poggendorf, Dr. Herbert W. Rott und Dr. Elisabeth Stürmer erarbeitete Ausstellung hatte fast 59.000 Besucher.

Die Sonderausstellung zeigte die Entstehung und Geschichte dieses Hauptwerkes der Münchner Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. Ein Modell des zerstörten Rottmann-Saales der ehemaligen Neuen Pinakothek veranschaulichte dessen ursprüngliche Bedeutung. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten kunsttechnologische Ausführungen, die das ungewöhnliche Materialgefüge im Kontext der zeitgenössischen Diskussion zur Wandmalerei erklärten. Die Beschädigungen des Krieges - dokumentiert durch zwei (un)restaurierte, normalerweise im Depot befindliche Tafeln - und die Geschichte der Restaurierung und Neueinrichtung des heutigen Saales wurden gezeigt.