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Das KUR-Programm zur Restaurierung und Konservierung von mobilem Kulturgut wurde von der Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder im Jahre 2007 initiiert. Das Programm will anhand einer exemplarischen und weit gefächerten Auswahl von Restaurierungsprojekten gezielt die Öffentlichkeit und die kulturpolitisch Verantwortlichen für die bundesweit dramatische Lage vieler Sammlungen sensibilisieren.

Das KUR-Projekt Wachsmoulagen: Wertvolles Kunsthandwerk vom Aussterben bedroht befasst sich mit der Sammlung von circa 2.000 Moulagen des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, einer der weltweit größten Bestände naturnaher Wiedergaben von Krankheitsbildern in Wachs (sogenannter Moulagen). Heute zeigen die Stücke aus der Dresdner Sammlung vielfältige Schäden. Die Ursachen hierfür werden auch im Wachs gesucht: Das Doerner Institut ist deshalb mit naturwissenschaftlichen Analysen der verwendeten Wachsmassen sowie der verschiedenen Schadensbilder betraut.